Gema versucht wieder gegen Usenext vorzugehen

Unsere Redaktion hat heute die Meldung erhalten, das die Gema wieder gegen Usenext vor Gericht gezogen ist. Wie zum Beispiel auf Golem.de zu lesen ist, hat die Gema auch eine einstweilige Verfügung gegen Usenext erwirkt.

Die Unterlassungsverfügung des Landgerichts Hamburg, bezieht sich auf 100 Titel aus dem Gema Sortiment, welche der Usenet-Anbieter Usenext anscheinend in zukunft unzugänglich machen muss. Es bleibt abzuwarten wie erfolgreich, der Kampf der Gema gegen die Deutschen Usenet Provider verlaufen wird.

In der vergangenheit ist die Gema mehrmals gegen verschiedene Anbieter wie Alphaload, Usepirat und Usenext vor Gericht gezogen.

Kunden von Usenext brauchen sich keine sorgen um ihre Anonymität zu machen, da im schlimmsten Fall der Dienst nur eingestellt wird. Es wurde aber in der vergangenheit soweit unserer Redaktion bekannt, noch nie gegen die Usenet-Kunden vorgegangen. Welches sich als technisch, unmöglich umsetzbar erweisen müsste.

Homepage: www.usenext.de

Ein Gedanke zu „Gema versucht wieder gegen Usenext vorzugehen“

  1. Ich sehe das genauso. Wenn die GEMA es schaffen würde UseNext oder einen der anderen Usenet Provider zu einer Sperre zu zwingen, dann könnte man auch gleich Google und gar das Internet sperren lassen. Deutschland hat als einziges Land auf der Welt so strenge Datenschutzrechtlinien, dass man Angst haben muss, dass wir uns irgendwann selbst „beschneiden“.

    Man sollte weniger Macht der Musikindustrie geben und mehr Macht der Freiheit!
    Das Usenet wird immerhin nicht nur für illegale Zwecke genutzt und jeder ist für sich selbst verantwortlich.

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